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Der Mann, der Sherlock Holmes war (DAV)
Allgemeine Daten
Titel: Der Mann, der Sherlock Holmes war
Länge: 84:05 Minuten
Veröffentlichung: 26. Januar 1964
Typ: Hörspiel
Sprache: Deutsch
Stab
Regie: Otto Kurth
Text: Michael Hardwick
Mollie Hardwick
Übersetzung: Harald Kuhne
Musik: Joachim Faber

Der Mann, der Sherlock Holmes war ist ein vom BR produziertes Radio-Hörspiel, welches erstmals 1964 ausgestrahlt wurde.

Inhalt Bearbeiten

Ein Erzähler berichtet über die Entstehung von Sherlock Holmes. Unterbrochen wird dies durch mehrere Spielszenen aus dem Leben von Sir Arthur Conan Doyle und Zitate aus dem Kanon.

Ausschnitte aus Doyles Leben Bearbeiten

  • Begeisterte Lesermassen erfahren, dass mit Das leere Haus nach Jahren eine neue Holmes-Geschichte erschienen ist.
  • Arthur Conan Doyle erzählt seiner Mutter über seine ersten Pläne für Eine Studie in Scharlachrot. Unterbrochen wird dies durch eine Rückblende auf einen Vortrag von Professor Bell, in dem er seine Fähigkeiten zur Deduktion vorführt.
  • Nach der Veröffentlichung der ersten 6 Kurzgeschichten im Strand Magazine zeigt sich Conan Doyle gegenüber seiner Frau über den Erfolg von Holmes zunehmend genervt.
  • Conan Doyle fasst den Entschluss, Holmes sterben zu lassen.
  • Währedn eines Kuraufenthalts wird Conan Doyle von Bertram Fletcher Robinson die Legende über einen Geisterhund in Dartmoor erzählt.
  • Schweren Herzens erklärt sich Conan Doyle bereit, weitere Geschichten für den amerikanischen Markt zu schreiben.
  • Mehrere reale Kriminalisten loben die Ermitlungsmethoden, die von Conan Doyle in seinen Geschichten eingeführt wurden.
  • Conan Doyle gibt seinem jungen Sohn eine Kostprobe seines Könnens.
  • Conan Doyle erzählt von einigen Personen, deren Probleme er mithilfe der Deduktion zu lösen versuchte.
  • Die Gerichtsverhandlung gegen George Edalji, welcher 1903 wegen Mordes an mehreren Pferden verurteilt wurde.
  • Conan Doyle, der drei Jahre später von dem Vorfall erfuhr, zählt Gründe auf, wieso er von der Unschuld Edaljis überzeugt ist. Die folgenden Monate verbrachte er damit, Beweise und Gutachten zusammeln die dies untermauern sollten und dazu betrug, dass das Urteil 1907 wieder aufgehoben wurde.
  • Conan Doyle erfährt über die Ermittlungen wegen Mordes gegen Oscar Slater. Auch er wurde, obwohl sich sämtliche Anfangsverdachte gegen ihn im nachhinein als falsch herausstellten, 1909 unschuldig Verurteil.
  • Adrian Conan Doyle erinnert sich an die Anstrengungen seines Vaters, Slaters Unschuld zu beweisen. Insgesamt sollten jedoch 15 Jahre vergehen, bis er wieder freigelassen wurde.
  • Slater bedankt sich bei Conan Doyle für dessen Unterstützung.

Ausschnitte aus dem Kanon Bearbeiten

  • Das leere Haus: Der als Buchhändler verkleidete Holmes lässt Watson wissen, dass er noch am Leben ist.
  • Eine Studie in Scharlachrot: Das erste Treffen zwischen Holmes und Watson im Barts.
  • Das Zeichen der Vier: Watson berichtet Holmes über seine bevorstehende Hochzeit mit Miss Mary Morstan.
  • Die Blutbuchen: Holmes macht eine Aussage über die Kunst
  • Das letzte Problem: Watson informiert seine Leser über das Ableben von Sherlock Holmes
  • Der Hund der Baskervilles: Die Legende über Sir Hugo.
  • Das leere Haus: Holmes berichtet dem wieder zu sich gekommenen Watson, wie er dem Reichenbachfall entkommen konnte und was er in der Zwischenzeit erlebt hat.
  • Der griechische Dolmetscher: Holmes erzählt von seinen Vorfahren.
  • Holmes macht darauf aufmerksam, wieso es verkehrt sei Theorien aufzustellen bevor man alle Tatsachen hat.
  • Holmes erklärt, dass Indizienbeweise ganz unterschiedliche Ergebnisse liefern können, je nachdem wie man sie auslegt.
  • Eine Studie in Scharlachrot: Watson, der noch nichts über Holmes Tätigkeit weiß, beschreibt die verschiedenartigen Besucher die sein Mitbewohner empfängt.
  • Die Pappschachtel: Holmes erklärt Lestrade, was er alles aus einem Paket ableiten kann.
  • Das letzte Problem: Holmes sinniert über sein Lebenswerk.

Personen Bearbeiten

Rolle Sprecher
Sprecher Ernst Stankovski
Sherlock Holmes Peter Pasetti
Dr. Watson Klaus Schwarzkopf
Conan Doyle als Erzähler Paul Hoffmann
Conan Doyle als junger Mann Hans Michael Rehberg
Mary Doyle, seine Mutter Mila Kopp
Herr Adolf Ziegler
Dame Ursula Traun
Blumenfrau Claudia Bethge
Professor Bell Klaus W. Krause
Patient Klaus Knuth
Mrs. Doyle Ingeborg Schöner
Robinson Georg Kostya
Märchenstimme Fritz Rasp
Ritter Hugo Hans Baur
Schäfer Erwin Faber
Locard Robert Naegele
Counsel Karl-Heinz Peters
1. Richter Adolf Ziegler
Garett Rolf Castell
Inspektor Campbell Wolfgang Dörich
Edalji Wolfgang Weiser
als Polizeiarzt Richard Kley
Staatsanwalt Anton Reimer
Redakteur Alois Maria Giani
2. Richter Hans Cossy
Adrian Doyle August Riehl
Slater Lukas Amann
Lestrade Paul Bürks
Josef Saxinger
Gerhard Kittler
René Franckh
Jörg Hermann

Anmerkungen Bearbeiten

Veröffentlichungen Bearbeiten

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