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Die Musik des Teufels ist eine Pastiche-Erzählung von Barbara Büchner, welche 2013 im Sammelband Sherlock Holmes und das verschwundene Dorf beim Fabylon Verlag erschien, und umfaßt 42 Seiten.

Handlung Bearbeiten

Direkt von ihrem letzten Fall in einem Kurort werden Sherlock Holmes, Doktor Watson, Inspektor Lestrade und der Pathologe Dr. Herschel Libeskind von Mycroft Holmes höchstpersönlich zu einem neuen Auftrag, gleichsam am anderen Ende von Dartmoor, gerufen. In einem einsam gelegenen Herrenhaus sind zur selben Stunde 25 Menschen, darunter Lord und Lady Murkin (sowie der Lady Schoßhunderl) plötzlich und, wie es scheint, im Schlaf gestorben. Ein Mordmotiv hätte jeder der beiden – untereinander arg zerstrittenen – ältesten Söhne seiner Lordschaft, eine plausible Möglichkeit aber keiner von ihnen. Durch ein altes Gemälde, das ein vergleichbares Vorkommnis aus dem Jahre 1534 abbildet – sämtliche Bewohner eines Nachbarortes (das den Bandtitel gebende „verschwundene Dorf“) waren ebenfalls ohne sichtbare Spuren von Gewalt (oder Gift) plötzlich und gleichzeitig ums Leben gekommen – erkennt Sherlock Holmes die wahre, sehr natürliche Ursache des Unglücksfalles und kann Schlimmeres sowie eine ungerechtfertigte Mordanklage verhindern.

Anmerkung Bearbeiten

Über den Verbleib zweier Gentlemen, die dem Lord offenbar als Drohung kurz vor dem Unglücksfall eine Spieluhr (beim Öffnen ertönt die „Musik des Teufels“) übergeben, wird nichts Näheres mitgeteilt.

Zur Wahrscheinlichkeit der Ursache der Todesfälle, einer plötzlichen Methan(?)gasentladung bei entsprechenden Witterungsverhältnissen, führt Büchner eigens lexikalische Belegstellen an.

Meinungen und Kritik Bearbeiten

Verlauf der Geschichten Bearbeiten

Geschichte davor Geschichte Geschichte danach
Der unsichtbare Würger Die Musik des Teufels Vater Eisenhut und der verfluchte Wald