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Wagner-Wissenschaft-bei-Sherlock-Holmes-und-die-Anfaenge-der-Gerichtsmedizin

Cover der deutschen Ausgabe, 2008

Laut Kladdentext: E. J. Wagner verwebt geschickt die Romanfigur Sherlock Holmes mit echten Kriminalfällen der Zeit und zeichnet so das faszinierende Bild einer Zeit, als die Forensik laufen lernte: spannend und präzise, fundiert und mitreißend.

Das Buch ist 2008 im Wiley-VCH Verlag erschienen.

2007 erhielt es den Edgar Allan Poe Award.

Über die AutorinBearbeiten

E. J. Wagner ist Kriminalhistorikerin und Universitätsdozentin. Sie schreibt unter anderem für die New York Times.

Für Die Wissenschaft bei Sherlock Holmes und die Anfänge der Gerichtsmedizin wurde sie 2007 mit dem Edgar Allan Poe-Award ausgezeichnet. Wer mehr über die Autorin und das Thema erfahren möchte, dem sei ihre Web-Seite empfohlen:

http://www.forensic.to/webhome/ejwagner/

InhaltBearbeiten

E. J. Wagner zeichnet nach einem einführenden Kapitel über Arthur Conan Doyle in dreizehn kurzen, aber umso prägnanteren und faktenreichen Kapiteln an Hand von historischen Kriminalfällen die Entwicklung einer anfangs wenig ordentlichen, unmethodischen und mit Aberglauben behafteten Kriminalpfuscherei hin zu einer präzisen, rationalen und naturwissenschaftlichen Gerichtsmedizin und ihren vielen modernen Hilfwissenschaften. Die Autorin zeigt wie weit seiner Zeit voraus Doyle in seinen Ideen rund um den analytischen Theoretiker in der Baker Street 221 b war und unter welch - teilweise abenteuerlichen und fahrlässigen - Umständen die damalige Polizei, Strafverfolgungsbehörden und Rechtsprechung arbeiteten. Wenn sie es denn taten!

KritikBearbeiten

Wagners Buch ist wunderbar anschaulich, fundiert und spannend geschrieben. Die schnell herunter gelesenen 227 Seiten feuern den Wissensdurst an und morden ihn dann leider mit ihrem Ende. Wir hätten der Autorin mehr Ausdauer gewünscht und die Geschichte um Forensik, Medizin und Holmes hätte allemal für die doppelte Seitenzahl gereicht. Der einzige Minuspunkt - man beachte des Theoretikers Wunsch nach fundierten Beweisen - wenn schon gut gewählte Zitate und Verweise warum dann kein Quellenanhang? Der Wissensdurst hätte sich dann wenigstens hier satt lesen können. Trotzallem ein Muss für jeden, der Sherlock Holmes schon immer geschätzt hat, seine Bewunderung kann mit der Lektüre nur steigen!

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