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Henry Baker tritt in dem Fall Der blaue Karfunkel auf.

Ihm kommen am frühen Weihnachtsmorgen 1889 sein Hut und eine Weihnachtsgans abhanden, als er von einigen betrunkenen Raufbolden überfallen wird. Kurz darauf erscheint eine Annonce, die ihn persönlich auffordert, seine verlorene Gans und den Hut in der Baker Street 221 b abzuholen.

Dr. Watson beschreibt Baker folgendermaßen:

Er war groß gewachsen, mit runden Schultern, einem massigen Kopf und einem breiten, intelligenten Gesicht, das sich nach unten zu einem spitzen, graubraunen Bart verjüngte. (…) Er sprach leise und abgehackt, wählte seine Worte bedächtig und machte ganz allgemein den Eindruck eines gebildeten und verständigen Mannes, dem das Schicksal übel mitgespielt hatte.

In der Baker Street begegnet Henry Sherlock Holmes, der genaue Angaben darüber haben möchte, wo die Gans gekauft wurde.

Zuvor hatte Holmes anhand des Hutes einige interessante Deduktionen über Henry Bakers Person angestellt:

  • So hält er ihn für einen Intellektuellen, weil ein Mann mit einem so großen Kopf etwas darin haben muss – eine zeitgemäße Annahme, die heut zu Tage eher belustigend wirkt. Außerdem zieht Holmes dabei nicht in Betracht, dass der Hut für Bakers Kopf auch einfach zu groß sein könnte. Dennoch erwähnt Baker später, dass er sich tagsüber im Museum aufhält, was Holmes Vermutung zu bestätigen scheint.
  • Holmes deduziert, dass Baker einst wohlhabend war, dann jedoch ein Niedergang seiner Lebensumstände erfolgte. Da der Hut vor drei Jahren sehr modern und teuer war, bedeutet dies für Holmes, dass ein Mann, der sich einst einen solchen Hut leisten konnte und seitdem keinen neuen erwarb, nun verarmt sein muss. Ebenfalls eine gewagte Annahme, könnte der Hut doch auch ein Geschenk oder einfach später günstig erworben worden sein.

Baker im Film Bearbeiten