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Jack Ferguson ist eine zentrale Figur in dem Fall Der Vampir von Sussex.

Robert Fergusons 15-jähriger Sohn aus Roberts erster Ehe ist seit einem nicht näher definierten Unfall zu Kindheitszeiten mit einem Gehfehler gestraft; Dr. Watson konstatiert nach einem kurzen Blick sofort, dass offensichtlich seine Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Jack ist nicht gerade glücklich über die zweite Hochzeit seines Vaters mit einer Peruanerin – er hängt so sehr an seinem Vater, dass er Angst davor hat, ausgegrenzt zu werden. Als sein Vater mit dieser Frau auch noch ein zweites Kind zeugt, schäumt seine Eifersucht über: Ausgerechnet mit Hilfe der Waffensammlung der Peruanerin – die unter anderem das Pfeilgift Kurare enthält – versucht er, sich des lästigen Babys zu entledigen. Doch Mrs. Ferguson erwischt ihn dabei. Um ihrem Ehemann die grausame Wahrheit zu ersparen, will sie Jack auf eigene Faust züchtigen und zur Räson bringen, gerät dadurch aber selbst in den Verdacht, es auf Roberts Kinder abgesehen zu haben.

Sherlock Holmes erkennt die wahren Zusammenhänge jedoch früh; und ein Blick auf Jack in Gegenwart des Babys genügt ihm, um die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen.

Ferguson außerhalb des Kanons Bearbeiten

In PastichesBearbeiten

In dem Roman Holmes und die Freimaurer taucht Jack Ferguson wieder auf. Es stellt sich heraus, dass er seine gesamte Familie umbrachte und Mitglied in einer gefährlichen Geheimorganisation wurde, die einst von Professor Moriarty ins Leben gerufen wurde. Im Verlauf des Romans nimmt Ferguson verschiedene Identitäten an: vorrangig tritt er als amerikinaischer Millionär Simon Ratcliffe auf, später als Kunstmäzen Ronald Portland. Als Ferguson von Holmes enttarnt wird, nimmt er sich selbst mit Gift das Leben.

Im Film Bearbeiten