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Marlow Bates wird im Fall Die Thor-Brücke erwähnt.

Er ist der Verwalter des großen Anwesens des Goldmagnaten Neil Gibson. Als er eher beiläufig von Gibsons Sekretär, Mr. Ferguson, erfährt, dass Gibson unterwegs nach London ist, um Sherlock Holmes seine Aufwartung zu machen, beeilt Bates sich, ihm zuvorzukommen. Er weiß, was Gibson vorhat: Seine Hausangestellte Grace Dunbar ist des Mordes an seiner Frau Maria angeklagt und Gibson will für sie bürgen. Doch Bates ist davon überzeugt, dass sein Chef selbst die Finger im Spiel hat beim Tod seiner Frau.

Dr. Watson beschreibt Bates folgendermaßen:

Er war ein dünnes, nervöses, zerbrechliches Männchen mit angsterfüllten Augen und ruckartigen, zögernden Bewegungen ...

Bates gelingt es, nur wenige Minuten vor Gibson bei Holmes und Dr. Watson anzukommen. Atemlos stürzt er sich in eine durchweg negative Charakterisierung seines Auftraggebers, dem er bereits gekündigt hat – in zwei Wochen wird er den Sklavenhalter verlassen, so nämlich nennt er ihn indirekt. Entrüstet berichtet er davon, wie niederträchtig Gibson seine Maria immer behandelte. Holmes möge ihm kein Wort glauben, Gibson lüge mit jedem Wort.

Ein Blick zur Uhr verunsichert Bates, der die Flucht ergreift, nur wenige Minuten bevor Gibson schließlich selbst eintrifft. Obwohl Bates' Aussage nicht direkt zur Klärung des Falles beitragen kann, ist Holmes dankbar für die Vorwarnung, die ihm dabei hilft, seinen neuen Klienten gut einzuordnen.

Als Holmes und Watson das Anwesen der Gibsons besuchen, ist Bates auch zur Stelle und zeigt ihnen Gibsons große Waffensammlung, die er präsentiert, als würde dies die Schuld des reichen Mannes besiegeln.

Bates im Film Bearbeiten