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Nigel bruce

William Nigel Bruce (* 4. September 1895 in Ensenada, Mexiko; † 8. Oktober 1953 in Los Angeles, Kalifornien) war ein britischer Schauspieler.

Berühmt wurde er als Dr. John Watson in der 14-teiligen Filmreihe mit Basil Rathbone als Sherlock Holmes.

Seinen ersten Auftritt als Freund und Begleiter des Meisterdetektivs Sherlock Holmes hatte Nigel Bruce 1939 in Der Hund von Baskerville und spielte sie danach bis 1946 in insgesamt 14 Filmen.

Ebenfalls ab 1939 übernahmen Basil Rathbone und Nigel Bruce die Rollen des Holmes und Watson auch in einer Reihe von Radio-Hörspielen, wo sie zusammen in insgesamt 214 Episoden auftraten. Nachdem Rathbone die Reihe 1946 verließ blieb Bruce ihr noch ein weiteres Jahr lang treu, und spielte 38 Folgen lang an der Seite von Tom Conway.

In dem Zeichentrickfilm Tom und Jerry als Sherlock Holmes und Dr. Watson wurde 57 Jahre nach seinem Tod an seine Darstellung des Dr. Watson mit dem Besuch des Bruce Nigel Theaters erinnert.

Werdegang Bearbeiten

Nigel Bruce wuchs im Londoner Vorort Stevenage auf und ging dort auf die Abingdon School. Im 1. Weltkrieg war er Oberleutnant des 10. Bataillon der britischen Armee, wird aber von elf feindlichen Kugeln ins Bein getroffen und verbringt so die meiste Zeit des Krieges im Rollstuhl.

Seinen ersten Auftritt auf der Bühne hatte Bruce 1920. Er spielte einen Diener im Theaterstück Why Marry?. 1921 heiratete Bruce die Schauspielerin Violet Shelton, die er liebefoll 'Bunny' (dt. Häschen) nannte. Das Paar blieb bis zu seinem Tod zusammen. 1928 hatte Bruce seine erste Filmrolle in einem Stummfilm. Wieder acht Jahre später zog Bruce mit seiner Ehefrau nach Hollywood. Die genaue Adresse war 701 North Alpine Drive. In seinen Filmen spielte er meist drollige, aber liebenswerrte Herren. Etwas aus der Reihe fiel seine Rolle im FilmThe Rains Came von 1939, wo er die Rolle des bösen Lord Esketh hatte. Dieser Film war übrigens der erste in der Filmgeschichte der einen Oskar für die Special Effects bekam. Insgesamt wirkte Bruce bei 78 Filmen mit, darunter Die Schatzinsel (Treasure Island, 1934), Die scharlachrote Blume (The Scarlet Pimpernel, 1934), Heimweh (Lassie Come Home, 1943), sowie in dem 3D-Film Bwana, der Teufel (Bwana Devil, 1952) und in den Alfred Hitchcock-Filmen Rebecca (1940) und Verdacht (Suspicion, 1941). Er hatte auch eine kurze Rolle in Charlie Chaplins Rampenlicht (Limelight, 1952)

Nigel Bruce war leidenschaftlicher Cricket Spieler. Er war sogar Vorsitzender des Hollywood Cricket Club. 1953 starb Bruce im Alter von 58 Jahren an einem Herzanfall. Im Chapel of the Pines Crematory in Los Angeles wurde er eingeäschert. Er schrieb vor seinem Tod eine Autobiografie namens Games, Gossip and Greasepaint, die allerdings nie verlegt wurde. Auszüge der Biografie wurden im Sherlock Holmes Journal veröffentlicht.

Interne Links Bearbeiten

Externe Links Bearbeiten

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