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Sarasate

Pablo de Sarasate

Pablo de Sarasate (vollständiger Name: Martín Melitón Pablo Sarasate y Navascués; * 10. März 1844 in Pamplona; † 20. September 1908 in Biarritz) wird in dem Fall Die Liga der Rotschöpfe erwähnt.

Sarasate war ein spanischer Geiger und Komponist, der das Geigenspiel im Alter von fünf Jahren bei seinem Vater lernte, mit acht bereits auftrat und beachtliche Erfolge feierte. Ein wohlhabender Förderer ermöglichte das Musikstudium in Madrid, wo er sogleich zu den Hofmusikern des spanischen Königshauses berufen wurde. Sarasate war den größten Teil seines Lebens als Solist auf Tournee und als Virtuose berühmt. Zahlreiche Werke wurden für ihn komponiert,

Während der Ermittlungen um die ominöse Liga der Rotschöpfe, besuchen Sherlock Holmes und Dr. Watson ein Konzert Sarastes in der St. James' Hall. Watson bemerkt dabei mal wieder die erstaunliche Musikbegeisterung seines Freundes:

Er brachte den ganzen Nachmittag in der Parkettloge zu, angetan mit der vollkommensten Heiterkeit; seine langen, schmalen Finger bewegten sich sanft im Takt der Musik, während sein mildes lächelndes Gesicht und seine verträumt schmachtenden Augen denen von Holmes dem Spürhund, Holmes dem unerbittlichen, scharfsinnigen, zupackenden Kriminalisten so unähnlich waren, wie man es sich unähnlicher nicht vorstellen kann.

Sarasate außerhalb des Kanons Bearbeiten

  • Obwohl in der Erzählung nur erwähnt, tritt Sarasate in der 1985er Verfilmung des Falles auf. Dargestellt wird er von Bruce Dukov.
  • In dem Roman Sherlock Holmes und die Theatermorde erfährt man, dass Holmes bei einem Sarasate-Konzert den Theaterkritiker und Schriftsteller George Bernard Shaw kennenlernte. Beide waren unterschiedlicher Meinung über das Talent des Geigers, freundeten sich aber nach diesem Streit an.

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