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Pfeife

aus: Der Flottenvertrag

Eine Pfeife ist eine Rauchinstrument, in dessen Kopf Tabak verglimmt, welcher durch den Mund, aber nicht über die Lunge eingeatmet wird. Sie sind meist aus besonderem Holz (Bruyère), Ton oder Meerschaum gearbeitet.
Pfeife zu rauchen, war im 19. Jahrhundert (neben dem als unschicklich geltenden Tabaksschnupfen) die verbreiteste Art Tabak zu genießen. Sherlock Holmes ist ein passionierter Pfeifenraucher.

Pfeifen im KanonBearbeiten

Im Fall Das gelbe Gesicht demonstrierte Holmes sein außergewöhnliches Talent, um anhand einer Pfeife einige Charakterzüge ihres Benutzers zu bestimmen.

In Silberstern wird unter den Besitztümern von John Straker auch eine Bruyèreholzpfeife gefunden.

Von einigen Zigarren und Zigaretten abgesehen, rauchte Sherlock Holmes hauptsächlich Pfeife, wie er es bereits bei seiner ersten Begegnung mit Watson (Eine Studie in Scharlachrot) ankündigte. Im Fall Der Detektiv auf dem Sterbebett sagt er, dass er mehrere Tage ohne Nahrung gut überstehen konnte, aber den Genuß von Tabak am meisten vermisste. Nachdem er das entbehrungsreiche Schauspiel endlich beenden konnte verlangte er nach einer Zigarette - wohl um schneller eine Wirkung des Nikotins herbeizuführen als es beim Paffen einer Pfeife der Fall wäre!
In allen vier Romanen und etwa der Hälfte aller Geschichten rauchte Holmes, um klarere Gedanken fassen zu können. Insgesamt sind es 22 Stellen, an denen Holmes pfeiferauchend erwähnt wird. Dabei bleibt allerdings unklar, welche Pfeifenart der Meisterdetektiv bevorzugte.

Allerdings könnte man salomonisch urteilen und feststellen, dass ein Pfeifenraucher immer mehrere Pfeifen haben muss, da man diese nach dem Gebrauch erst einmal auskühlen lassen muss. Auch schreibt Watson, dass Holmes seine Pfeifen im Kohleneimer aufbewahrt (Das Musgrave-Ritual) und einen Pfeifenständer (wie in Der blaue Karfunkel beschrieben) braucht man auch nur zur Ausstellung mehrere Exemplare.

AnmerkungBearbeiten