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Sherlock Holmes und das Phantom von Charing Cross‎‎ ist eine Pastiche-Erzählung von J. J. Preyer.

Sie erschien 2014 als erstes E-Book in der Reihe Baker Street Tales im Arunya-Verlag.

Inhalt Bearbeiten

Handlungszeitpunkt: Jänner 1905 (etwa drei Jahre nach der Handlung von Der illustre Klient)

Baron Adelbert (von) Gruner, der erpresserische Frauenmörder und Heiratsschwindler aus „Der illustre Klient“, sinnt nach dem Säureanschlag, dem Verlust seines Augenlichts und, noch schlimmer, dem Verlust seines guten Aussehens, davor sein größtes Kapital in seiner Branche, auf Rache. Mithilfe seines Butlers Jarvis und seiner vermeintlichen Fähigkeit, Menschen zu hypnotisieren, stiftet er seine einstige Verlobte Violet de Merville dazu an, seine Hauptwidersacherin Kitty Winter, die ihn am Ende des von Watson geschilderten Falles um jenen illustren Klienten mit Salzsäure attackiert hatte, gleichfalls mittels Säure zu entstellen.

Als nächstes stehen Dr. Watson und selbstverständlich Sherlock Holmes auf seiner Liste. Doch zuerst muß er sich für seinen teuflischen Plan, ein Bombenattentat auf den Bahnhof von Charing Cross, genügend Bargeld verschaffen, um Handlanger und gedungene Mörder bezahlen zu können. Dazu läßt Gruner einen Geldtransport überfallen.

Holmes liegt jedoch schon auf der Lauer und zwar im selben Hotel nahe Charing Cross, in welchem Gruner sein Hauptquartier aufgeschlagen hat. Der Detektiv schreckt nicht einmal davor zurück, die Kunst der Hypnose an Dr. Watson auszuprobieren. Den Anschlag kann er dann zwar nicht zur Gänze verhindern, aber zumindest sind bis auf zwei Schurken keine Opfer zu beklagen.

Personen Bearbeiten