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Der bzw. ein skandinavischer König wird in den Kanon-Fällen Ein Skandal in Böhmen und Der adlige Junggeselle erwähnt.

Der böhmische König Wilhelm Gottsreich Sigismund von Ormstein hat vor Clothilde Lothman von Sachsen-Meningen, die zweite Tochter des skandinavischen Königs, zu heiraten.

Er war ein Klient von Sherlock Holmes, kurz bevor sich Lord Robert St. Simon an den Meisterdetektiv wendet.

In der Erzählung Das letzte Problem erwähnt Holmes dann noch einmal die königliche Familie von Skandinavien, der er behilflich war.

Anmerkungen Bearbeiten

Im englischen Original ist in beiden Fällen von "the King of Scandinavia" (der König von Skandinavien) die Rede, was jedoch als problematisch gilt, da Skandinavien aus mehreren Ländern besteht. Im engsten Sinn umfaßt Skandinavien die Staaten Schweden und Norwegen, die von 1815 bis 1905 in Personalunion vom jeweils gleichen König regiert wurden. Zur Zeit der beiden Fälle war es Oskar II, der 1872-1907 in Schweden und 1872-1905 in Norwegen regierte. Er hatte jedoch keine Töchter. Der einzige andere König eines skandinavische Landes dieser Zeit war Christian IX. von Dänemark, aufgrund vieler ehelicher Verbindungen seiner Kinder als der "Schwiegervater Europas" bezeichnet, der drei Töchter und enge verwandtschaftliche Beziehungen zu Hessen-Kassel hatte, das an das fiktive Großherzogtum Kassel-Falstein erinnert. Seine jüngste Töchter, Thyra von Dänemark, war in den Jahren 1871 und 1872 in einen Skandal mit einem Mann verwickelt.

Einige deutsche Übersetzungen wollen das Problem umgehen, indem sie nur allgemein von einem skandinavischen König sprechen.